Ausstellung im Kunsthaus BBK, Gunther Grabe „neulich in …“ (Malerei, Zeichnung)
22.04.2016 – 29.05.2016, Vernissage am 21.04.2016 um 20:00 Uhr

Gunther Grabe zeigt in seiner Ausstellung „neulich in …“ im Kunsthaus BBK vorwiegend Malerei und Zeichnung. Zwei klassische Gattungen der  bildenden Kunst – wenn nicht gar die klassischen Gattungen der bildenden Kunst. Denn frühe Zeugnisse dieser künstlerischen Ausdrucksform finden sich bereits als Höhlenmalereien aus der Zeit von vor 35.000 bis 10.000 Jahren. Kaum ein anderes Medium ermöglicht den Künstlern, mittels überschaubarer Ausrüstung, eine direktere Ausführung. Nicht nur das Motiv kann in seinen Formen unmittelbar angelegt werden; auch ist in Malerei und Zeichnung der charakteristische Duktus des Künstlers immer erkennbar. 


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle) im Gespräch mit Gunther Grabe

Gunther Grabe_trügerische Idylle_2013_150x200 cm

© Gunther Grabe

Mit schnellem Strich hält Gunther Grabe gekonnt das Wesentliche auf dem Malgrund fest, ohne sich in Details zu verlieren und den Betrachter zu überfrachten. Die Konturen der Objekte und tierischen Waldbewohner werden aus der spontanen Beobachtung des Künstlers heraus angelegt und mit zarten Farbakzenten belebt. Auf diese Weise sind die Motive sehr präsent und üben eine faszinierende Anziehungskraft aus, ohne sich aufzudrängen. Der Hase, ein wiederkehrendes Motiv mit unterschiedlicher Physiognomie, schaut den Betrachter direkt an – teilweise aufmerksam wartend, teilweise herausfordernd. Trotz weniger, aber sehr gezielter Striche wirkt er äußerst lebendig und könnte jeden Augenblick aus dem Bild heraus hoppeln. Genau in dieser Virtuosität liegt die besondere Qualität von Gunther Grabes Arbeiten. Meisterhaft beherrscht er sein Genre, lässt es aber durch bewusst gesetzte Absurditäten nahbar werden. Denn diese geschickt platzierten Störelemente bringen den Betrachter zum Schmunzeln und befördern das genaue Hinsehen.

 02_Gunther Grabe_Bilder des Bösen - mit Goya, Dix und Hrdlicka unterwegs_2016_ 60 x 84 cm_Öl auf Plakat Gunther Grabe_ins unermesslichste Vielleicht - mit wilhelm Morgner in die Landschaft getaucht_2015_60x 84 cm_Öl auf Plakat Gunther Grabe_die drei Grazien -  mit Ferdinand Hodler am Meer_2016_ 60x84 cm_Öl auf Plakat

© Gunther Grabe

Der Titel „neulich in …“ mutet zunächst ungewöhnlich an. Warum wählt der Künstler für seine Ausstellung diese offenen Worte? Man selbst kennt es nur zu gut, dass dem besten Freund, der Ehefrau oder dem Nachbarn besonders bewegende Erlebnisse an einem bestimmten Ort mit einem lockenden „neulich in ...“ nähergebracht werden. Und auch diverse Medien bedienen sich dieses kleinen Kunstgriffes, um auf etwas nicht allzu Vergangenes hinzuweisen.

Gunther Grabe nimmt uns in seiner Serie „neulich in …“ mit auf die Reise zu großen Ikonen der Kunstgeschichte. Mit malerischem Witz schildert er seine imaginären Treffen mit Albrecht Dürer im Wald, mit Édouard Manet in der Küche und am Schuhschrank mit Vincent van Gogh. Selbstverständlich alle erst neulich. Dürer trifft man auf einen ungezwungenen Kollegenplausch natürlich im Wald – wo sonst hätte er ein Modell für seinen berühmten Feldhasen finden sollen? In Manets Werken spielen gesunde Speisen nicht unbedingt die Hauptrolle. Dennoch treibt den Künstler die lustvolle Inszenierung lukullischer Genüsse immer wieder um (nackte Damen mit prall gefüllten Picknickkörben im Park, saftige Zitronen in trauter Zweisamkeit mit einem halben Lachs und gedankenverlorene Jünglinge beim Schälen von Birnen). Vincent van Gogh, bedeutender Vertreter des Post-Impressionismus, war zu Lebzeiten sehr umtriebig und suchte sein Glück auf vielfältige Weise. Er liebte die Natur und wanderte gern, er versuchte sich ebenso als Kunsthändler wie als Pfarrer. Ein Mann mit zahlreichen Facetten, der für jede Lebenslage das passende Paar Schuhe im Schrank stehen hat. 

Gunther Grabe_mit Neo Rauch am Meer_2016_60 x 84 cm_Öl auf Plakat Gunther Grabe_mit Emil Nolde in Wolfsburg - oder  wer a sagt, muß auch b sagen_2015_60 x 84 cm_Öl auf Plakat Bildwechsel 1, 2015, 60x84 cm, Öl auf Plakat

© Gunther Grabe

Es ist ein reizvoller Gedanke, in den Kosmos bedeutender Künstler anhand banaler Alltagsgegenstände eintauchen zu können. Diese Lust an der Imagination bannt Grabe mit einer mitreißenden Leichtigkeit auf den Malgrund. Das Triviale bekommt einen Platz in der Kunstwelt und wird durch Gunther Grabes freundlichen Witz zum Hauptakteur seiner Bilder. Und dem Betrachter eröffnen sich völlig neue Sichtweisen auf die (Kunst)Geschichte.

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

Vita:
Gunther Grabe (*1957 in Lage, Nordrhein-Westfalen) studierte von 1981 bis 1986 an der FH Bielefeld bei Prof. Inge Dörries-Höher. Seit 1986 ist er freischaffend tätig und war für diverse Studienaufenthalte im In- und Ausland. Von 1990 bis 1997 hatte Grabe einen Lehrauftrag für Gestaltungslehre an der FH Bielefeld. 2000 war er Preisträger des Förderpreises "Miniatur 2000", Rheda-Wiedenbrück. Der Künstler lebt und arbeitet in Bielefeld.

    

Ausstellung im Kunsthaus BBK, Cecilia Herrero-Laffin „Kittelfrauen“ (Malerei, Skulptur)
04.03.2013 – 10.04.2016, Vernissage am 03.03.2016 um 20:00 Uhr

Noch bis in die Nachkriegszeit dominierten männliche Künstler und deren Sicht von Frauen die Kunstgeschichte. Diese Frauenbilder können in zwei Kategorien zusammengefasst werden: Madonnen oder Verführerinnen. In den letzten hundert Jahren wurden die Beschränkungen für eine künstlerische Betätigung der Frauen allmählich überwunden, was die Öffnung zu einer kritischeren Kunst ermöglichte. Weibliche Künstlerinnen erlangten die Kontrolle über ihren Körper zurück. Er rückt als Objekt in den Hintergrund und dient mehr als Medium zur Verortung des eigenen Platzes in der Gesellschaft.


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle) im Gespräch mit Cecilia Herrero-Laffin

Cecilia Herrero-Laffin, Skulpturen, Malerei, Video
© Cecilia Herrero-Laffin Hausaltar, Mischtechnik / Holz, zement, Kunststoffe, 180 x 130 cm, 2011

Cecilia Herrero-Laffin thematisiert in ihren Arbeiten Frauen. Sie zeigt sie bei der Arbeit. In ihrem Arbeitsumfeld. Die Künstlerin, gebürtige Argentinierin, bereist regelmäßig verschiedene Länder Lateinamerikas für längere Aufenthalte. Dort findet sie ihre Motive. Die Frauen werden in ihren Arbeitsstätten abgebildet. Manchmal sind es skizzenhafte Ideen, die in ihrer Wahlheimat Bielefeld ihre endgültige Ausdrucksform finden. In einigen Fällen werden die Werke direkt vor Ort gefertigt. So geschehen mit der Werkreihe über die Cooperativa Ex-textil San Remo. Herrero-Laffin hat ein bemerkenswertes Portrait über diese Textilfabrik geschaffen. Im Kunsthaus BBK wird die Künstlerin einen Einblick in die Kooperative anhand von Aquarellen und neu geschaffenen Skulpturen gewähren.

Cecilia Herrero-Laffin_Glasklar_44 cm hoch_bemalter To_2014  Cecilia Herrero-Laffin_bemalter Ton
© Cecilia Herrero-Laffin

Die weiteren Räume unterteilt Cecilia Herrero-Laffin ebenfalls thematisch: Putzfrauen, Näherinnen, Bügelfrauen, Zigarrendreherinnen und Marktfrauen aus Nicaragua zeigen die verschiedenen Facetten von Frauenarbeit. Die Marktfrauen aus Nicaragua bilden den inhaltlichen Anfang der künstlerischen Auseinandersetzung Herrero-Laffins mit dem Sujet. Sie lebte selbst einige Jahre in Nicaragua und studierte dort an der David A. Siqueiros-Schule, die sich auf Wandmalerei spezialisiert hat.

Cecilia Herrero-Laffin; Skulpturen; Malerei; Video
© Cecilia Herrero-Laffin

Für die Wirtschaft und das familiäre Leben ist die Leistung der Frauen essenziell. Ihre Arbeit wird von der Gesellschaft selbstverständlich in Anspruch genommen, aber wenig respektiert. Oftmals ist sie unsichtbar, da sie vorwiegend im häuslichen Bereich stattfindet. In den lateinamerikanischen Ländern haben Frauen ein höheres Bildungsniveau als Männer. Dennoch sind wesentlich mehr Frauen von Armut betroffen als Männer. Aufgrund niedriger Löhne und unflexibler Arbeitszeiten gelangen vor allem alleinerziehende Frauen schnell in die Armutsfalle, da häufig die soziale Unterstützung durch den Staat fehlt. Cecilia Herrero-Laffin zeigt eben diese Welt auf, die immer wieder übersehen wird. In ihren Arbeiten finden starke und würdevolle Frauen eine Bühne, die nicht im klassischen Sinne dem Schönheitsideal entsprechen, dennoch eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausüben.

Cecilia Herrero-Laffin; Skulpturen; Malerei; Video  Cecilia Herrero-Laffin, Skulpturen, Malerei, Video  
© Cecilia Herrero-Laffin

Das Thema von Cecilia Herrero-Laffin bleibt, die Materialien ändern sich stetig. Ihr Œuvre umfasst Skulpturen aus Terrakotta, Relieffiguren aus Holzplatten, Aquarelle, Zeichnungen, Arbeiten in Acryl, Fotografien und Video. Auch stilistisch bewegt sich die Künstlerin zwischen realistischer und kubistischer Darstellungsweise. So bleibt die Bearbeitung des Themas Frauen und Arbeit nicht nur für die Betrachter spannend, sondern auch für die Künstlerin selbst.


© Cecilia Herrero-Laffin

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.
Am Sonntag, den 10.04.2016 findet um 15:30 Uhr das Künstlergespräch mit Cecilia Herrero-Laffin statt.

Vita:
Cecilia Herrero-Laffin (*1960 in Justo Daract, San Luis, Argentinien) studierte von 1977 bis 1988 an der ,Antonio N. de San Luis' Kunsthochschule in Argentinien sowie der Schule für Wandmalerei ,David A. Siqueiros', Managua/Nicaragua. Sie hat seit 1986 an zahlreichen Ausstellungen in Lateinamerika, USA, Deutschland und der Schweiz teilgenommen und dort ihre berühmten Wandbilder angefertigt. Die Künstlerin lebt seit 2001 in Bielefeld.

NEU IM BBK 2016 – Acht neue Mitglieder des BBK Braunschweigs stellen sich vor

Ausstellung 15.01.2016 – 21.02.2016, Vernissage am 14.01.2016 um 20 Uhr

Ausstellungseröffnung NEU IM BBK, Beitrag von Mein Regio TV

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Acht unterschiedliche künstlerische Positionen gewähren einen ausgewählten Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen unserer Region.

04_Ute Ewe_2014 Januar bis Mai_handgeschöpftes Papier_von ca 10 x 10 cm bis ca 25 x 25 cm

In der diesjährigen Ausstellung „Neu im BBK“ sind  Arbeiten verschiedener Gattungen und Sujets ausgestellt: Klassische Plastiken, die dem menschlichen Körper in Bewegung und innerer Versunkenheit, im weiblichen und männlichen Geschlecht sowie im Kleinformat und Lebensgröße nachspüren,  detailverliebte Zeichnungen von Fauna und Flora, die zum Teil durch das Format, immer aber durch ihre künstlerische Präzision und handwerkliche Meisterschaft erstaunen, zarte Skulpturen, die Fundstücke aus der Natur durch die Bearbeitung und Komposition zu neuen Aussagen transformieren, inszenierte Fotografien, die harmonisch wirken aber bei genauerer Betrachtung subtile Eingriffe in die Landschaft offenbaren, raumhohe Skulpturen, bei denen Draht zu federleichten Gebilden geformt wurde, fotografische Serien, die Architektur und urbanen (Um)Raum in reduziertem Schwarz-Weiß oder in dynamischer Farbgebung festhalten sowie dokumentarische Aufnahmen einer mittlerweile vergangenen Performance.

Holger Lassen, Im Zweikampf, 2013, Gips für Bronzguß, Höhe 59cm  01_Britta Meyer_flower_Installation und Fotografie_2 tlg. Serie_2014_Japanpapier_30 x 45 cm  02_Dagmar I. Glausnitzer-Smith_from a series of ‘being’_2000 - 2002_Hastings England_fotografiert von Mike Rowland  

Ursula Reiff, Flügel und Flügelwesen, 2015 / 2014

05_Anna-Maria Meyer_Drahtmolekühle_Draht_2013_je 30 x 30 cm

Wir freuen uns sehr, Arbeiten von Professor Walter Ackers, Ute Ewe, Dagmar I. Glausnitzer-Smith, Ingeborg Hollmeyer, Holger Lassen, Britta Meyer, Anna-Maria Meyer und Ursula Reiff präsentieren zu dürfen.

03_Walter Ackers_ASPHALT_Bildserie mit 9 Fotografien_Fine Art Prints, schwarz-weiß, auf Canson PhotoRag_20 x 20 cm   Ingeborg Hollmeyer, Kleine Stilleben, 4tlg. Serie, Graphit, 2015, 20 x 30 cm

Termine

14.01.2016 | 20:00 Uhr: Vernissage von "Neu im BBK" – Acht KünstlerInnen präsentieren sich im Kunsthaus BBK in der Humboldtstraße 34, 38106 Braunschweig

17.01.2016 | 15:00 Uhr: Performance der Künstlerin Dagmar I. Glausnitzer-Smith in der Ausstellung "Neu im BBK" – Acht KünstlerInnen präsentieren sich im Kunsthaus BBK in der Humboldtstraße 34, 38106 Braunschweig

24.01.2016 | 15:00 Uhr: Künstlergespräch mit Britta Meyer in der Ausstellung "Neu im BBK" – Acht KünstlerInnen präsentieren sich im Kunsthaus BBK in der Humboldtstraße 34, 38106 Braunschweig

07.02.2016 | 15:00 Uhr: Künstlergespräch mit Ursula Reiff in der Ausstellung „Neu im BBK“ – Acht KünstlerInnen präsentieren sich im Kunsthaus BBK in der Humboldtstraße 34, 38106 Braunschweig

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

 

 

 

Ausstellung im Kunsthaus BBK, Klaus G. Kohn „Passage“ (Fotografie)
09.10.2015 – 15.11.2015, Vernissage am 08.10.2015 um 20:00 Uhr

Der Braunschweiger Fotograf Klaus G. Kohn thematisiert in seiner Ausstellung ‚Passage‘ die Veränderung, die Metamorphosen, der Existenz von Mensch und Natur. Die Identitätssuche z.B. in der Pubertät, der kämpferische Einsatz im Wettkampf der Boxer, der Blick auf das (mehr oder weniger) gelebte Leben im Alter, die Transformationsprozesse in der Natur. Vier der präsentierten Serien werden im zur Ausstellung erscheinenden Katalog ‚Passage‘  mit einem Text von Enno Kaufhold (Berlin) dokumentiert.


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle) im Gespräch mit Klaus G. Kohn

 

 

 

 

 

 

Die erste Serie (Passage I) zeigt großformatig ältere Männer und Frauen, die mit individuellen Attributen auf kahlen, winterlichen Äckern stehen. Die Gegenstände und ihre Zusammenhänge – sind es Erinnerungsstücke, Symbole der eigenen Existenz? – werden nicht näher beschrieben und öffnen sich für die Fragen und Phantasien des Betrachters.

Klaus G. Kohn_Passage I_33_75 x 100 cm_Ultrachrome-Druck auf Hahnemühle Photo Rag  Klaus G. Kohn_Passage I_15_75 x 100 cm_Ultrachrome-Druck auf Hahnemühle Photo Rag

Die zweite Serie (Passage II) greift die Vanitas-Motive auf: Verwelkende Blumen als Metapher auch auf das menschliche Altern. Trotz ihrer schwindenden Schönheit überaus ästhetisch arrangiert, faszinieren sie durch ihre starke Präsenz in der Herauslösung aus dem Umraum.

Klaus G. Kohn_Passage II_39_22,5 x 30 cm_Ultrachrome-Druck auf Hahnemühle Photo Rag

Die dritte Serie (Passage III) versammelt Fundstücke der vergangenen Jahre, in Details scheinbar sachlich, dokumentarisch und mit größter technischer Präzession fotografierte Tierschädel und -knochen.

Klaus G. Kohn_Humification Triptychon, 50 x 50 cm und 50 x 75 cm, Diasec 

Die vierte Serie (Passage IV) umfasst die großformatigen Portraits von Boxern, deren Gesichter deutliche Spuren des gerade beendeten Kampfes tragen. Direkt und unumwunden blicken sie frontal in die Kamera und fixieren den Betrachter – wobei der Ausgang des Kampfes unerwähnt bleibt.

Klaus G. Kohn_Passage IV_45_60 x 80 cm_Ultrachrome-Druck auf Hahnemühle Photo Rag

Alle Serien sprechen von Durchgangs- und Übergangsphasen (Passage). ‚Als solche verweisen alle …auf Existenzielles. Und damit erweisen sich diese Serien als konsequente Fortsetzung der künstlerischen Arbeiten von Klaus G. Kohn, in denen durchgehend das Humane und Soziale eine wichtige Komponente ausmacht….Wir erleben in diesen Bildern die Vergänglichkeit des Kreatürlichen in unmittelbarer Anschaulichkeit…. Bei aller Vergänglichkeit jedoch, die sie unverkennbar in den Serien mehr oder weniger verschlüsselt anklingt, und dem damit verbundenen Hinweis auf unsere Sterblichkeit, behauptet sich in Klaus G. Kohns Bildern das Leben, das Leben in seiner ganzen Vitalität.‘ (Enno Kaufhold)

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

An den Sonntagen 11. Oktober, 01. November und 15. November finden jeweils um 15 Uhr Künstlergespräche mit Klaus G. Kohn statt.

 

   
© BBK Braunschweig