BBK Jahresausstellung 2016 – 52 Künstler, 83 Kunstwerke
Ausstellung im raumLABOR, Hamburger Straße 267 in 38114 Braunschweig
26.08.2016 – 02.10.2016, Vernissage am 25.08.2016 um 20:00 Uhr im raumLABOR

Zur Vernissage der Jahresausstellung „Wechselspiel“ lädt der BBK Braunschweig am 25. August 2016 in die Ausstellungshalle raumLABOR an der Hamburger Straße. 52 Künstler*innen präsentieren in der großzügig angelegten Ausstellungshalle insgesamt 83 Positionen. Der Ausstellungstitel „Wechselspiel“ bietet Raum für eine Vielzahl von Interpretationsansätzen, die über formale Anhaltspunkte bis hin zu tiefgründigen inhaltlichen Fragestellungen reichen.

                                    

„Wechselspiel“ umfasst Malereien, Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Fotografien, Skulpturen und Installationen ebenso wie filmische Werke und Performances. Die Besucher erwartet ein intensiver Einblick in die Ausdrucksmöglichkeiten der lokalen Kunstszene: von der ausrangierten Spielfigur, die frisch gefärbt mit ihren Kameraden zur Formation aufläuft über reduzierte Stahlschnitte, die durch das Spiel mit Licht und Schatten den Raum erobern. Detailreiche Federzeichnungen knorriger Astgabelungen treffen auf so genannte Klecksographien, Spuckbilder mit Zahnpasta auf Seidenpapier, die auf den ersten Blick Assoziationen zum Rorschachtest aufkommen lassen. Abstraktion trifft auf Figuration, kleine Formate begegnen raumfüllenden Werken. Die Jahresausstellung des BBK Braunschweig lädt in ihrer Vielfalt zur Begegnung mit den unterschiedlichsten künstlerischen Positionen und Künstlerpersönlichkeiten.

 

 © Hesch © Angela-Kuehner_yesterday-ideas_2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 25. August 2016 um 20 Uhr im raumLABOR, Hamburger Straße 267 in 38114 Braunschweig statt. Die Kunstwissenschaftlerin Pia Kranz wird die Eröffnungsrede halten, der Jazzpianist Jan Behrens wird gemeinsam mit Heinrich Römisch für die musikalische Untermalung sorgen.

© Yvonne Salzmann 

Künstlerführungen finden jeweils sonntags um 15 Uhr am 28.08., 4.09., 11.09., 18.09., 25.09. und am 2.10.2016 statt. Zur Ausstellung erscheint zudem ein umfangreicher Katalog mit Abbildungen der ausgestellten Arbeiten, der bereits am Eröffnungsabend erworben werden kann.

Wir danken dem Kulturinstitut der Stadt Braunschweig, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und dem Freundeskreis Bildender Künstler in Braunschweig e.V.  für die großzügige Förderung der Jahresausstellung.

Öffnungszeiten: Mi und Fr von 15-18 Uhr, Do 15-20 Uhr sowie So 11-17 Uhr. Eintritt frei.

Künstler*innen:
Sany Abdullah, Ingrid Ahrens, Knud Balandis, Uwe Brodmann, Heike Czerwonka-Dörges, Sascha Dettbarn, Zinate Engel, Ute Ewe, Michael Ewen, Renate Gallasch, Christian Grams, Taissia Habekost, Wolfgang Hau, Susanne Hesch, Heike Hidalgo, Ilse Hilpert, Timo Hoheisel, Bianca Höltje, Jens Isensee, Heinz Israel, Sabina Kaluza, Helge Karnagel, Jonas Karnagel, Günter Koch, Klaus G. Kohn, Antje Koos, Uschi Korowski, Charlott Ruth Kott, Sabrina Krökel, Angela Kühner, Heide Lühr-Hassels, Rosi Marx, Uve Mehr, Anna-Maria Meyer, Bärbel Moré, Jürgen Neumann, Ina Otto, Andrea Piep, Thea Pini, Andreas Rauscher, Ursula Reiff, Franziska Rutz, Yvonne Salzmann, Horst Schmidt, Johanna Seipelt, Iris R. Selke, Hannelore Terkowsky, Twinn, Volker Veit, Christin von Behrbalk, Ulrike Wathling, Gisela Weiß.

 

Helge Karnagel „Sensibles Chaos. Zwischen Bleistiftspitze und Pinselstiel“
(Malerei, Grafik, Plastik)
10.06.2016 – 17.07.2016, Vernissage am 09.06.2016 um 20:00 Uhr

Die Ausstellung „Sensibles Chaos. Zwischen Bleistiftspitze und Pinselstiel“ drängt manchem Besucher wohl die Frage auf, warum der Künstler Helge Karnagel so oft Akte malt und zeichnet. Wer läuft schon nackt über die Straße der Großstadt?

Ungezählte Künstler – besonders des Abendlandes – mussten sich über Jahrhunderte dieser Frage stellen. In der Geschichte der Kunst wurden oftmals gewaltige Erneuerungen in Form von Aktbildern begonnen und besondere Perlen unserer Kultur zeigen nackte Menschen.

02_Helge Karnagel_Groteske Bewegung_2006_Graphit  05_Helge Karnagel_Hockende_1993_Aquarell  08_Helge Karnagel_Stehende_2005_Aquarell

Was bedeutet der menschliche Akt für den Künstler Helge Karnagel?
„Zuerst finde ich den menschlichen Körper selbst schön, zuweilen faszinierend in seiner Vielfalt, seinen Einzel- und Gesamtformen, Farben, seinem Ausdruck.
Das genügte schon als Motiv für einen Künstler, der zudem selbst ein Mensch ist, sich selbst also auch in seinem Motiv wiedererkennt und erforscht.

09_Helge Karnagel_Weiblicher Rückenakt_2006_Kohle und Kreide

Da das Zeichnen Zeit erfordert, gelingt es mir zuweilen neben Jugend, Alter usw. auch Vergänglichkeit und Zeit widerzuspiegeln. Ich möchte etwas von der im Körper eingeschriebenen Geschichte, der Lebensmotive dieser Persönlichkeit in meiner Zeichnung wiederfinden. Und ich möchte auch etwas von mir selbst und von meiner Zeichnerhandschrift in meinem Blatt wiederfinden.

07_Helge Karnagel_König Hakon reitet durch den Oeresund_2006_gebrannter Ton_Engobe

Unbekleidete Menschen, die sich betrachtet fühlen, sind viel präsenter, viel mehr bei sich selbst als wenn sie von Kleidern (und menschlichen Rollen) umfangen sind.“

Licht ist ebenfalls ein Thema in den Arbeiten von Helge Karnagel. Der Künstler spürt den vielfältigen Auswirkungen von Licht im Leben und der Kunst nach. Welchen Einfluss hat Licht auf unsere visuelle Wahrnehmung in bestimmten Räumen? Wie verändert es die Wirkung von Architektur, Natur und Körperlichkeit?

01_Helge Karnagel_Ausgebrannte Spinnerei in WF_1995_Gouache

Die Ausstellung „Sensibles Chaos. Zwischen Bleistiftspitze und Pinselstiel“ kann als eine Retrospektive des Künstlers begriffen werden. Abstrakte, nonfigurative und gegenständliche Arbeiten zeigen einen Mosaikstein Karnagels künstlerischer Entwicklung. Die meist kleinformatigen Plastiken ergänzen die umfangreiche Einzelschau um einen weiteren Aspekt seines Schaffens.

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

03_Helge Karnagel_Handyman_1992_Gouache und Aquarell

Vita:

Helge Karnagel (*1939 in Leipzig) studierte nach Schule, Lehre und Arbeit in den sechziger Jahren Freie Grafik und Malerei an der SHFBK Braunschweig bei Prof. P. Voigt. Dem schloss sich 1969 und 1971 ein Studium an der Sommerakademie Salzburg als Meisterschüler bei den Professoren E. Vedova, Zao Wou-ki und Corneille an. Bis 2003 war Helge Karnagel als Lehrer in Braunschweig tätig. Der mehrfache Preisträger (u.a. Förderpreis der Stadt Salzburg und Rudolf-Wilke-Preis der Stadt Braunschweig) lebt und arbeitet in Braunschweig.

Ausstellung im Kunsthaus BBK, Gunther Grabe „neulich in …“ (Malerei, Zeichnung)
22.04.2016 – 29.05.2016, Vernissage am 21.04.2016 um 20:00 Uhr

Gunther Grabe zeigt in seiner Ausstellung „neulich in …“ im Kunsthaus BBK vorwiegend Malerei und Zeichnung. Zwei klassische Gattungen der  bildenden Kunst – wenn nicht gar die klassischen Gattungen der bildenden Kunst. Denn frühe Zeugnisse dieser künstlerischen Ausdrucksform finden sich bereits als Höhlenmalereien aus der Zeit von vor 35.000 bis 10.000 Jahren. Kaum ein anderes Medium ermöglicht den Künstlern, mittels überschaubarer Ausrüstung, eine direktere Ausführung. Nicht nur das Motiv kann in seinen Formen unmittelbar angelegt werden; auch ist in Malerei und Zeichnung der charakteristische Duktus des Künstlers immer erkennbar. 


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle) im Gespräch mit Gunther Grabe

Gunther Grabe_trügerische Idylle_2013_150x200 cm

© Gunther Grabe

Mit schnellem Strich hält Gunther Grabe gekonnt das Wesentliche auf dem Malgrund fest, ohne sich in Details zu verlieren und den Betrachter zu überfrachten. Die Konturen der Objekte und tierischen Waldbewohner werden aus der spontanen Beobachtung des Künstlers heraus angelegt und mit zarten Farbakzenten belebt. Auf diese Weise sind die Motive sehr präsent und üben eine faszinierende Anziehungskraft aus, ohne sich aufzudrängen. Der Hase, ein wiederkehrendes Motiv mit unterschiedlicher Physiognomie, schaut den Betrachter direkt an – teilweise aufmerksam wartend, teilweise herausfordernd. Trotz weniger, aber sehr gezielter Striche wirkt er äußerst lebendig und könnte jeden Augenblick aus dem Bild heraus hoppeln. Genau in dieser Virtuosität liegt die besondere Qualität von Gunther Grabes Arbeiten. Meisterhaft beherrscht er sein Genre, lässt es aber durch bewusst gesetzte Absurditäten nahbar werden. Denn diese geschickt platzierten Störelemente bringen den Betrachter zum Schmunzeln und befördern das genaue Hinsehen.

 02_Gunther Grabe_Bilder des Bösen - mit Goya, Dix und Hrdlicka unterwegs_2016_ 60 x 84 cm_Öl auf Plakat Gunther Grabe_ins unermesslichste Vielleicht - mit wilhelm Morgner in die Landschaft getaucht_2015_60x 84 cm_Öl auf Plakat Gunther Grabe_die drei Grazien -  mit Ferdinand Hodler am Meer_2016_ 60x84 cm_Öl auf Plakat

© Gunther Grabe

Der Titel „neulich in …“ mutet zunächst ungewöhnlich an. Warum wählt der Künstler für seine Ausstellung diese offenen Worte? Man selbst kennt es nur zu gut, dass dem besten Freund, der Ehefrau oder dem Nachbarn besonders bewegende Erlebnisse an einem bestimmten Ort mit einem lockenden „neulich in ...“ nähergebracht werden. Und auch diverse Medien bedienen sich dieses kleinen Kunstgriffes, um auf etwas nicht allzu Vergangenes hinzuweisen.

Gunther Grabe nimmt uns in seiner Serie „neulich in …“ mit auf die Reise zu großen Ikonen der Kunstgeschichte. Mit malerischem Witz schildert er seine imaginären Treffen mit Albrecht Dürer im Wald, mit Édouard Manet in der Küche und am Schuhschrank mit Vincent van Gogh. Selbstverständlich alle erst neulich. Dürer trifft man auf einen ungezwungenen Kollegenplausch natürlich im Wald – wo sonst hätte er ein Modell für seinen berühmten Feldhasen finden sollen? In Manets Werken spielen gesunde Speisen nicht unbedingt die Hauptrolle. Dennoch treibt den Künstler die lustvolle Inszenierung lukullischer Genüsse immer wieder um (nackte Damen mit prall gefüllten Picknickkörben im Park, saftige Zitronen in trauter Zweisamkeit mit einem halben Lachs und gedankenverlorene Jünglinge beim Schälen von Birnen). Vincent van Gogh, bedeutender Vertreter des Post-Impressionismus, war zu Lebzeiten sehr umtriebig und suchte sein Glück auf vielfältige Weise. Er liebte die Natur und wanderte gern, er versuchte sich ebenso als Kunsthändler wie als Pfarrer. Ein Mann mit zahlreichen Facetten, der für jede Lebenslage das passende Paar Schuhe im Schrank stehen hat. 

Gunther Grabe_mit Neo Rauch am Meer_2016_60 x 84 cm_Öl auf Plakat Gunther Grabe_mit Emil Nolde in Wolfsburg - oder  wer a sagt, muß auch b sagen_2015_60 x 84 cm_Öl auf Plakat Bildwechsel 1, 2015, 60x84 cm, Öl auf Plakat

© Gunther Grabe

Es ist ein reizvoller Gedanke, in den Kosmos bedeutender Künstler anhand banaler Alltagsgegenstände eintauchen zu können. Diese Lust an der Imagination bannt Grabe mit einer mitreißenden Leichtigkeit auf den Malgrund. Das Triviale bekommt einen Platz in der Kunstwelt und wird durch Gunther Grabes freundlichen Witz zum Hauptakteur seiner Bilder. Und dem Betrachter eröffnen sich völlig neue Sichtweisen auf die (Kunst)Geschichte.

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

Vita:
Gunther Grabe (*1957 in Lage, Nordrhein-Westfalen) studierte von 1981 bis 1986 an der FH Bielefeld bei Prof. Inge Dörries-Höher. Seit 1986 ist er freischaffend tätig und war für diverse Studienaufenthalte im In- und Ausland. Von 1990 bis 1997 hatte Grabe einen Lehrauftrag für Gestaltungslehre an der FH Bielefeld. 2000 war er Preisträger des Förderpreises "Miniatur 2000", Rheda-Wiedenbrück. Der Künstler lebt und arbeitet in Bielefeld.

    

Ausstellung im Kunsthaus BBK, Cecilia Herrero-Laffin „Kittelfrauen“ (Malerei, Skulptur)
04.03.2013 – 10.04.2016, Vernissage am 03.03.2016 um 20:00 Uhr

Noch bis in die Nachkriegszeit dominierten männliche Künstler und deren Sicht von Frauen die Kunstgeschichte. Diese Frauenbilder können in zwei Kategorien zusammengefasst werden: Madonnen oder Verführerinnen. In den letzten hundert Jahren wurden die Beschränkungen für eine künstlerische Betätigung der Frauen allmählich überwunden, was die Öffnung zu einer kritischeren Kunst ermöglichte. Weibliche Künstlerinnen erlangten die Kontrolle über ihren Körper zurück. Er rückt als Objekt in den Hintergrund und dient mehr als Medium zur Verortung des eigenen Platzes in der Gesellschaft.


Eva Westermann-Baumgarten (Radio Okerwelle) im Gespräch mit Cecilia Herrero-Laffin

Cecilia Herrero-Laffin, Skulpturen, Malerei, Video
© Cecilia Herrero-Laffin Hausaltar, Mischtechnik / Holz, zement, Kunststoffe, 180 x 130 cm, 2011

Cecilia Herrero-Laffin thematisiert in ihren Arbeiten Frauen. Sie zeigt sie bei der Arbeit. In ihrem Arbeitsumfeld. Die Künstlerin, gebürtige Argentinierin, bereist regelmäßig verschiedene Länder Lateinamerikas für längere Aufenthalte. Dort findet sie ihre Motive. Die Frauen werden in ihren Arbeitsstätten abgebildet. Manchmal sind es skizzenhafte Ideen, die in ihrer Wahlheimat Bielefeld ihre endgültige Ausdrucksform finden. In einigen Fällen werden die Werke direkt vor Ort gefertigt. So geschehen mit der Werkreihe über die Cooperativa Ex-textil San Remo. Herrero-Laffin hat ein bemerkenswertes Portrait über diese Textilfabrik geschaffen. Im Kunsthaus BBK wird die Künstlerin einen Einblick in die Kooperative anhand von Aquarellen und neu geschaffenen Skulpturen gewähren.

Cecilia Herrero-Laffin_Glasklar_44 cm hoch_bemalter To_2014  Cecilia Herrero-Laffin_bemalter Ton
© Cecilia Herrero-Laffin

Die weiteren Räume unterteilt Cecilia Herrero-Laffin ebenfalls thematisch: Putzfrauen, Näherinnen, Bügelfrauen, Zigarrendreherinnen und Marktfrauen aus Nicaragua zeigen die verschiedenen Facetten von Frauenarbeit. Die Marktfrauen aus Nicaragua bilden den inhaltlichen Anfang der künstlerischen Auseinandersetzung Herrero-Laffins mit dem Sujet. Sie lebte selbst einige Jahre in Nicaragua und studierte dort an der David A. Siqueiros-Schule, die sich auf Wandmalerei spezialisiert hat.

Cecilia Herrero-Laffin; Skulpturen; Malerei; Video
© Cecilia Herrero-Laffin

Für die Wirtschaft und das familiäre Leben ist die Leistung der Frauen essenziell. Ihre Arbeit wird von der Gesellschaft selbstverständlich in Anspruch genommen, aber wenig respektiert. Oftmals ist sie unsichtbar, da sie vorwiegend im häuslichen Bereich stattfindet. In den lateinamerikanischen Ländern haben Frauen ein höheres Bildungsniveau als Männer. Dennoch sind wesentlich mehr Frauen von Armut betroffen als Männer. Aufgrund niedriger Löhne und unflexibler Arbeitszeiten gelangen vor allem alleinerziehende Frauen schnell in die Armutsfalle, da häufig die soziale Unterstützung durch den Staat fehlt. Cecilia Herrero-Laffin zeigt eben diese Welt auf, die immer wieder übersehen wird. In ihren Arbeiten finden starke und würdevolle Frauen eine Bühne, die nicht im klassischen Sinne dem Schönheitsideal entsprechen, dennoch eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausüben.

Cecilia Herrero-Laffin; Skulpturen; Malerei; Video  Cecilia Herrero-Laffin, Skulpturen, Malerei, Video  
© Cecilia Herrero-Laffin

Das Thema von Cecilia Herrero-Laffin bleibt, die Materialien ändern sich stetig. Ihr Œuvre umfasst Skulpturen aus Terrakotta, Relieffiguren aus Holzplatten, Aquarelle, Zeichnungen, Arbeiten in Acryl, Fotografien und Video. Auch stilistisch bewegt sich die Künstlerin zwischen realistischer und kubistischer Darstellungsweise. So bleibt die Bearbeitung des Themas Frauen und Arbeit nicht nur für die Betrachter spannend, sondern auch für die Künstlerin selbst.


© Cecilia Herrero-Laffin

Öffnungszeiten sind Mi - Fr von 15 - 18 Uhr, Do 15 - 20 Uhr, So 11 - 17 Uhr.
Am Sonntag, den 10.04.2016 findet um 15:30 Uhr das Künstlergespräch mit Cecilia Herrero-Laffin statt.

Vita:
Cecilia Herrero-Laffin (*1960 in Justo Daract, San Luis, Argentinien) studierte von 1977 bis 1988 an der ,Antonio N. de San Luis' Kunsthochschule in Argentinien sowie der Schule für Wandmalerei ,David A. Siqueiros', Managua/Nicaragua. Sie hat seit 1986 an zahlreichen Ausstellungen in Lateinamerika, USA, Deutschland und der Schweiz teilgenommen und dort ihre berühmten Wandbilder angefertigt. Die Künstlerin lebt seit 2001 in Bielefeld.

   
© BBK Braunschweig